Boglárka Bábiczki Quintet a.k.a B.B.Q.

Boglarka Babiczki Stimme, Kalimba, Kompositionen Julia Schreitl Saxophon, Klarinette, Stimme Alex Pinter Gitarre, Effekte Wolfgang Bleckenwegner Bass Martin Peham Schlagzeug

Die in Ungarn geborene Boglárka Bábiczki gehört zur jungen Generation von Jazz-Sängerinnen, die die Stimme als Instrument benutzen, weil es ermöglicht neue Klänge in die Musik zu bringen.
In 2012 hat sie an der “International Montreux Jazz Voice Competition” teilgenommen. Aus weltweit zahlreiche Bewerbern wurden 11 Sängerinnen nach Montreux (Schweiz) eingeladen im Semifinale anzutreten. Die "Montreux Jazz Voice Competition" gilt als der prestigeträtigste Jazz-Wettbewerb der Welt, wo die junge Künstler während ihres jeweils 20-minütigen Auftritts eine Kostprobe ihres Könnens geben – das Ganze natürlich vor einer renommierten Jury, deren Vorsitz letztes Jahr kein Geringerer innehat als Mr. Quincy Jones himself.
Boglárka mag sehr experimentieren, und verschiedene Musikrichtungen zusammen zu mischen, und sie versteht es, mit ihrer warmen und zugleich klaren Stimme, Menschen zu berühren, und mit ihrer positiven Ausstrallung den Zuhörern ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Donnerstag, 19. Dezember 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Willi Landl + Band

Foto: Chris Saupper / maupi

willi landl voc michael hornek keys manuel mayr e-bass

Willi Landl bürstet die auf Hochschulen normierten und gedrillten musikalisch-textlichen Regeln so herzerfrischend kräftig gegen den Strich, dass es in der Seele wohltut. In jedem Moment seiner Lieder dringt er zu vollkommen subjektivem Ausdruck vor. Sprachwitz, ja Sprachlust gibt Zeugnis ab, wie er die Welt von heute sieht: Sie ist in tausendfach schillernde Einzelteile zerbrochen und hält doch hartnäckig an ihren drögen Klischeebildern fest. Landl beweist, dass inhaltliche Innovation möglich ist – heutzutage selten genug – und dass diese Innovation nicht abgehobene Kopfgeburt sein muss, sondern am Alten anknüpft, es weiterentwickelt und in die heutige Wirklichkeit transportiert. Seine Musik ist zukunftsweisend. Er will das Rad nicht neu erfinden und tut es doch beinahe. Es ist zu hören, dass seine hervorragende Band in den Entstehungsprozess einbezogen ist und diesen auch beeinflusst hat. Nummer sechs „über den See“ sollte einen Tag lang in Endlosschleife vom Himmel schallen, und die Welt wäre wacher. (Jazz 'n' More Magazin, Schweiz)

Freitag, 27. Dezember 2013 UND Samstag, 28. Dezember 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Susana Sawoff

Susana Sawoff Vocals & Piano Jörg Haberl drums &  Vocals Christian Wendt bass/upright bass & Vocals

Die Welt durch Susana Sawoffs Augen sehen. Die Zeit scheint still zu stehen. Ein Wimpernschlag für die Zwischenräume, das Atmen, die klingende Stille, das Seufzen. Kindlich verzücktes, feminin sinnliches, ewiges Seufzen. Mit ihrer ersten CD zieht uns die Tochter einer Spanierin und eines Australiers sofort in ihren Bann, von der ersten Sekunde an. Ihre magische Stimme nimmt uns mit in ihre Welt, erzählt uns auf poetisch, nuancierte Weise von den kleinen Details des Lebens, die sonst meist vorüberhuschen und hier einen Augenblick festgehalten werden um die Aufmerksamkeit zu bekommen, die sie schon immer verdient haben. Sparsame Klavierklänge, Kontrabass und rollendes Besenschlagzeug ist alles was nötig ist um den feinen Teppich zu weben auf dem Susanna Sawoffs Stimme fliegt. Sanft jazzig, wohlig soulig, durchzogen von leichtfüßigen Melodien, die ihr zuzufliegen scheinen. Wo sie sonst mit ihren Schwestern Sonia und Monica als "Sawoff Shotgun" über die Bühne wirbelt, ist sie hier ganz sie selbst, sitzt am Flügel und feilt an ihren Songs, wie andere Tagebuch schreiben, besingt das Leben, das sie liebt und schenkt uns Zeit, die Welt durch ihre wunderschönen Augen zu sehen.

http://www.susanasawoff.com/

Dienstag, 29. Oktober 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Gorilla Mask

Peter Van Huffel alto sax Roland Fidezius ebass, effects Rudi Fischerlehner drums

Das Trio Gorilla Mask aus dem Dschungel Berlins fasziniert mit den lautesten und überwältigendsten Sounds, die der Avantgarde-Jazzszene seit langem entwachsen sind. Saxophonist Peter Van Huffel, der Kopf von Gorilla Mask, ist ein brillianter Komponist und kennt als unerschrockener Improvisator keine Tabus: er überzeugt mit wilden Klängen und schier unerschöpflichem Ideenreichtum. Van Huffels Mitstreiter, Bassist Roland Fidezius und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner, kombinieren die Kraft und Autorität einer Rock-Rhythm-Section mit einer rastlosen und kreativen Energie, die sie immer wieder an den Rand des totalen Chaos taumeln lässt.

http://www.reverbnation.com/gorillamask

https://www.youtube.com/watch?v=Xa1Xif3KwBE

http://www.petervanhuffel.com

Sonntag, 3. November 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Werkskapelle

Judith Ferstl Kontrabass Niki Dolp Schlagzeug Jakob Rieder Tuba Simon Frick Violine Andi Huber Posaune Alex Kranabetter Trompete Philipp Harnisch Alt-Sax Jakob Gnigler Tenor-Sax, Komp.

Laut und leise, graziös und brachial, exorbitant und unumgehbar, kurz und prägnant, wunschlos zeitlos, stimmig verstimmt, mittig entstellt, antiseptisch, Grenzen brechend und Brücken schlagend, Brücken brechend und Grenzen ziehend, stolpernd und fließend, im Angesicht des Todes, die zarten Engelsrufe.
Etwas stimmt hier nicht, zwischen Mensch und Mensch, zwischen Mensch und Musik, zwischen Musik und Schatten, zwischen Schatten und Licht, zwischen Licht und Rhythmus, zwischen Rhythmus und Dauer.
Aber was hilft uns das?

Dienstag, 5. November 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Sweet & Lovely

Walter Singer Bass Niki Dolp Drums Werner Zangerle Tenor- & Sopransaxophon

Süss: herzig, süß, schwefelfrei, possierlich.
Lovely: entzückend, reizend, schön, allerliebst, grossartig, herrlich, hold, hübsch, lieblich, sehenswert, wunderbar.

Es ist zu erwarten wie zu befürchten, dass an diesem denkwürdigen Abend dem staunenden Zuhörer herzig holde Improvisationen, possierlich hübsche Kompositionen, schwefelfrei entzückende Songlines, süß allerliebste Klangenergetik und lieblich entzückend Wunderbares dargeboten wird. Auch bürgt das reizend herrliche HerrenKollektiv für absolut Sehenswertes.

Als Adelbert von Chamisso das Trio zum ersten- und letztenmal im Linzer Stifterhaus hörte, hagelte es ein Spontanpoem:

Er, der Herrlichste von allen,
Wie so milde, wie so gut!
Holde Lippen, klares Auge,
Heller Sinn und fester Mut.

Welchen der drei Herren Adelbert damit meinte, ist allerdings bis heute nicht eindeutig feststellbar. Die historischen Quellen widersprechen sich. Doch in einem Punkt waren und sind sich alle Zeitzeugen einig: Die Musik dieses Kombinats entzieht sich jedweder Zuordnung, oftmals gar jeder Ordnung, vermeidet Vorhersehbares, Vorherhörbares, Vorhersagbares, bietet folglich selten eine Gelegenheit zum Mitsingen und beschert daher allen weltoffenen Ohrenmenschen aufreizend Grossartiges.
Ehrlich.

http://wernerzangerle.com/projekte/sweet-lovely/

Mittwoch, 9. Oktober 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Julia Schreitl Nord.Rand.Band

Julia Schreitl Alt-, Sopransaxophon, Klarinette Marcelo Gabard Pazos Alt-, Baritonsaxophon Pontus Lundberg Klavier Johnny Åman Kontrabass Thomas Froschauer Schlagzeug

Das grenzübergreifende Projekt "Nord.Rand.Band" wurde während des einjährigen Aufenthaltes der Bandleaderin Julia Schreitl in Malmö, Schweden gegründet. Die Bandmitglieder stammen aus Finnland, Schweden und Österreich. Sowohl in der Spielweise der MusikerInnen als auch in den ausdrucksstarken Kompositionen von Julia Schreitl sind nordische Einflüsse intensiv wahrnehmbar. Erzählt sie ihre Geschichten zu den Stücken, wird sofort klar, dass dabei keine nordische Distanziertheit und Kühle, sondern vielmehr eine persönliche Verarbeitung des dort Erlebten und die Neugier auf die Vielschichtigkeit der skandinavischen Musik gemeint sind. Angeregte Kommunikation in der Musik und das Erschaffen abwechslungsreicher Bilder im Kopf der Zuhörer sind in diesem Konzert vorprogrammiert.

Donnerstag, 13. Juni 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

SNOOZE-ON

Markus Ehrlich sax Charis Karantzas guitar Thomas Stieger bass Christian Tschuggnall drums

Mit Snooze-On trifft man auf eine Klangästhetik, die alte und neue Ideen verbindet. Ihre Musik lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Ein Heavy-Metal Riff hat genauso Platz wie eine Bebop-Line oder ein Electro-Beat. Dabei geht es der jungen Berliner Band vor allem um das Vermitteln von Emotionen und die klassische Idee von einem Sänger und seinem Song. Dieser Idee folgt die Band ganz ohne Stimme, in der Besetzung Saxophon, Gitarre, Bass und Schlagzeug. Simpelste Klänge werden genauso ausgekostet wie komplexe Strukturen. Dabei erzählt jeder Song seine eigene Geschichte. Der Stimmungsgehalt reicht von melancholisch-träumerisch bis hin zu glasklar und brutal.

Snooze-On stellt sich gegen eine puristische und einseitige Jazzästhetik, indem starre Formen durch intuitive Ideen, freie Improvisation und kompositorische Feingriffe aufgelockert werden. Komplexe Rhythmusgeflechte mischen sich mit leichten, sanghaften und lieblichen Melodien, weshalb die Musik für ein breit gefächertes Publikum zugänglich ist - vom einfachen Musik-Liebhaber bis zum intellektuellen Klang-Experten.

Ihr neues Album "Snooze-On" wurde im wunderschönen Flair der österreichischen Alpen aufgenommen und wird im Frühling 2013 erscheinen. Es beinhaltet 12 Songs und verbindet raffiniert den akustischen Sound der Instrumente mit modernen Produktions-Möglichkeiten. Das Album featured Markus Ehrlich am Tenor Saxophon, Charis Karantzas an der E-Gitarre, Thomas Stieger am E-Bass und Christian Tschuggnall am Schlagzeug.

In fesselnden Live-Performances präsentiert das Quartett seine Musik und nutzt dabei immer wieder neu die Freiräume innerhalb der Songs und die Klangmöglichkeiten der Besetzung

http://www.snooze-on.com/

Freitag, 24. Mai 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Willi Landl

Willi Landl voc Michael Hornek piano Stefan Thaler bass Clemens Adlassnigg drums

Willi Landls Musik zwischen Kunstlied und Popsong und in deutscher Sprache fürchtet keine emotionale Nähe und wird trotzdem nie pathetisch, ist humorvoll, aber nie komödiantisch, mitunter tiefgründig und doch niemals schwer. Eigenständig respektlos nähert sich der Komponist und Sänger mit der schnörkellosen Erzählstimme dem Genremix und spielt lustvoll damit, tatkräftig begleitet von einem famosen Akustik-Trio. Anspruchsvoll und unterhaltsam.

http://www.willilandl.at/

Donnerstag, 14. Februar 2013 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Der Wawawa

Benedikt Reising sax Marco Müller bass Rico Baumann drums

Die Zeit geht weg wie warme Semmeln. Und so ist es, 2 Jahre nach dem Debutalbum "Der Wawawa", oberste Eisenbahn, dass sich Der Wawawa mit "Lord Huhn" zum Ritter schlägt. Doch Säbelrasseln und Drachentöten ist nicht des Trios Ding. Der Wawawa liebt es entschlackt, was keineswegs bedeutet, dass er nur mit leisen Pfoten über den warm wippenden Waldboden schleicht. Der Boden ist ihm lieb und teuer, die prätentionslosen Kompositionen aus der geteerten Feder des Bassisten Marco Müller werfen die Anker tief ins Erdreich. Freilich immer darauf bedacht, keine Regenwürmer zu töten. Denn ob das Trio mit mächtig rollendem Groove zum Strand fährt oder ob es mit einem Sack voll Forellen zum Angeln tänzelt, eine Prise wippender Lässigkeit ist immer dabei. Der Wawawa gehört zu der Sorte Mensch, die noch am Tresen Salamandersaft schlürft, wenn die Durchschnittskuh bereits wiederkäut. Ist er nun ein Ritter, ein Surfer von der Ostküste oder ein Tier, Der Wawawa? Der Wawawa sind Benedikt Reising (Saxophon), Marco Müller (Bass) und Rico Baumann (Schlagzeug), und wenn die drei mit ihren Freunden Hensensn und Alfons III das Lokal betreten, schwingen die Flügeltüren als hätte sie Schreinermeister Stitt persönlich arrangiert.

Donnerstag, 6. Dezember 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

3rd Movement plus

Sophie Hassfurther Saxophon Emily Smejkal Bass Judith Schwarz Schlagzeug special guest: Kenji Herbert - Gitarre

Krankheitsbedingt verschoben

3rd Movement präsentierten im August 2012 beim Internationalen Jazzfestival Outreach in Schwaz in Tirol ihr neues Programm. Ausgehend vom diesjährigen Motto "No Fear" wurde ein Kompositionsauftrag an Sophie Hassfurther vergeben, den sie mit 3rd Movement umsetzte. Für das Konzert im Jazzcafe Bird gesellt sich als speziellen Gast der Gitarrist Kenji Herbert hinzu, der das Trio um eine Klangfarbe erweitert, sowohl als großartiger Improvisator, als auch in der Funktion des Harmonieinstruments. Zu hören gibt es altbewährte Hits und eben jene No Fear Suite.

http://www.sophiehassfurther.com/

Dienstag, 13. November 2012 20:30 Krankheitsbedingt verschoben
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

SALESNY/BAYER/FROSCH

Clemens Salesny reeds Martin Bayer guitar Peter Primus Frosch drums

Das ursprünglich zu Übungszwecken entstandene Duo Salesny/Bayer hat über Jahre zu einer kammermusikalischen "Kollektiv-Spielweise" gefunden, in der die traditionellen Rollen Solist/Begleiter nur mehr selten klar verteilt sind.
Nun kommt ein dritter musikalischer Part dazu. Peter Primus Frosch, frühreifer Trommler und wohl Österreichs jüngstes Improvisationstalent, übernimmt nicht die Rolle eines konventionellen Schlagzeugers in einer Rhythmusgruppe, sondern setzt den Duo-Stücken einen Kontrapunkt, akzentuiert, unterstützt, verstärkt oder hört einfach nur zu.
Eigenes und Kompositionen österreichischer Legenden wie Harry Pepl oder Joe Zawinul dienen als Ausgangsbasis für Improvisationen, wobei ein angstfreier, spielerischer Zugang zur Musik der rote Faden durch das Programm ist.

Freitag, 2. November 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Jürgen Bothner – Markus Geiselhart Quintett

Jürgen Bothner saxophone Markus Geiselhart trombone Stephan Plecher piano Bernd Satzinger bass Thomas Froschauer drums

Sie kennen sich bald 20 Jahre, sie spielten beide in den 1990er Jahren in der legendären Stuttgarter "Late Eight Big Band". Der eine studierte in Mannheim und kam danach zurück in die Heimat um in der Stuttgarter Jazzszene seinen Platz zu finden. Der andere studierte in Würzburg und es verschlug ihn dann nach Wien, um die dortige Big Band Szene aufzumischen. Nun kommt der Stuttgarter Saxophonist Jürgen Bothner auf Besuch zu Markus Geiselhart nach Wien. Diese Gelegenheit nutzen die Beiden um endlich einmal wieder gemeinsam auf der Bühne zu stehen und präsentieren mit einer wunderbaren Rhythmusgruppe ihr Programm "Stuttgart meets Vienna".

Wenn der Schwabe "adele" sagt, meint der Wiener "baba" und solange der Wiener seine "Frittatensuppe" geniest, erfreut sich der Schwabe an seiner "Flädlessupp'". Alles was der Schwabe mit "eh net schlecht" kommentiert, findet der Wiener gleich "urleiwand". Während es für den Wiener eine Todsünde wäre sein geliebtes Wiener Schnitzel in einer Soße schwimmen zu sehn, kann beim Schwaben gar nicht genug Soße über dem panierten Schnitzel sein. Maultaschen gibt es in Wien gleich gar nicht, dafür in Stuttgart keine Käsekrainer, was zu gegenseitiger Verwunderung führt. Was der Wiener als "Frankfurter" bezeichnet, nennt der Schwabe "Saitawurschtla" und dem Schwaben sein "Preschtlingsgselz" ist für den Wiener eine einfache "Erdbeermarmelade". Was die Wiener und Schwaben also am meisten trennt ist die gemeinsame Sprache. Diese Trennung versucht das Jürgen Bothner – Markus Geiselhart Quintet mit ihrem Programm "Stuttgart meets Vienna" musikalisch wieder aufzuheben und präsentiert in einer gemeinsamen Sprache Eigenkompositionen, Jazzstandards, aber auch schwäbische Volksweisen und Wiener Lieder...keep swingin'....

http://www.juergenbothner.de/

http://www.markusgeiselhart.de

Mittwoch, 31. Oktober 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Princessin Hans

Princessin Hans, aufgewachsen in der queeren Kabarett-Szene und auf den Kleinkunstbühnen des Berliner Undergrounds, existiert in verschiedensten Formen seit 1885 und ist im Moment eine aus zwei menschlichen Wesen bestehende Band: dem Sänger Hans Kellett und dem Pianisten Jörg Hochapfel. Auf verspielte Weise dekonstruieren sie konventionelle Klischees von Celebrity und Identität und jonglieren dabei mit musikalischen Genres wie andere Leute mit Messern.

Seit sich das Duo 2010 fand, hat es sich nicht nur durch seine mutige Mixtur aus Chanson, Jazz und Punk einen Namen gemacht, sondern auch durch die Leidenschaftlichkeit seiner Liveauftritte. Das Publikum taucht in sinnlich-imaginäre Welten ein, in denen alles möglich ist und jeder Teil des Zaubers wird.

Das Debütalbum "Because You Wouldn't Play Tennis With Freddy" wurde sowohl von der Presse als auch vom Publikum begeistert aufgenommen und hochgelobt, und seit dem ausverkauften Release-Konzert in einem Berliner Ballsaal im Februar 2012 sind Princessin Hans auf Tour, um ihre Musik neuen Zuhörern zu präsentieren.

Samstag, 6. Oktober 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Philipp Harnisch Quartett

Philipp Harnisch alto-sax und reeds Elias Stemeseder piano Paul Santner kontrabass Max Santner schlagwerk

Mit diesen Musikern hat Philipp Harnisch seine absolute Traumbesetzung gefunden. Basierend auf eine übereinstimmende Vorstellung von Klangästhetik gehen die vier Musiker zusammen mit dem Zuhörer über ganz unterschiedliche musikalische Spannungsfelder und abseits bekannter Pfade. Bereits beim Komponieren der Stücke steht der Gruppenklang im Vordergrund. Bei der Umsetzung der häufig fragmentartigen Kompositionen setzt das Kollektiv unglaublich schöne und konventionsfreie Musik frei. Das Quartett lotet alle möglichen Facetten des Zusammenspiels aus und stellt sich und dem Hörer leise Herausforderungen in einer eigenen spannenden Sprache. Musik, die, weil geprägt von kreativer Spontanität und Raffinesse, daher nie an Intensität verliert. Dieser Instinkt fürs Eigene/Neue lässt unorthodoxe Klänge entstehen, lässt Raum für überraschende Wendungen. Diese Musik erinnert oftmals an photographische Moment-Aufnahmen, die sich dann plötzlich in Bewegung setzen und einige Augenblicke lang ein faszinierendes Eigenleben führen.

Freitag, 15. Juni 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Christian Bakanics Trio Infernal

Christian Bakanic Akkordeon, Keyboard, Percussion Christian Wendt Kontrabass, E-Bass Jörg Haberl Schlagzeug

Entstanden aus der Rhythmusgruppe der Band Beefólk, gilt es für die virtuosen Musiker des Christian Bakanic’s Trio Infernal neue Wege zu beschreiten. Als eingespielte Working Band lassen sie die Klischees dabei nur so lodern, denn mit einem klassischen Akkordeon Trio haben Christian Bakanic, Christian Wendt und Jörg Haberl nicht viel gemeinsam. Sie sind Botschafter zwischen den Klangwelten von Jazz, Tango und modernen Grooves der Club-Szene wie House und Drum’n’Bass. Dabei sehen sie sich nicht als Grenzgänger sondern als Brückenbauer zwischen den Stilen. Als Resultat präsentieren die drei hochkarätigen Musiker ein vibrierend lebendiges Klangergebnis, das gewohnte Stile durchbricht und Grenzen aufhebt - Musik reich an Freiheit, Leidenschaft, Virtuosität und Ideenreichtum.

http://www.myspace.com/trioinfernalband

Donnerstag, 14. Juni 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Falb Fiction

Viola Falb saxophone Philipp Jagschitz piano Christian Wendt bass Herbert Pirker drums

"The first thing I noticed about the music on this album is its warmth; each of these musicians gets a beautiful warm sound from their instrument, and the music is playful, patient, human and unpretentious (I wish all jazz recordings had those qualities!).  I like Viola's compositions a lot, as well as Phillip's "Supermodels Running in Circles" (intriguing image...) The tunes avoid cliche, everyone gets plenty of space for individual and collective expression, and the arrangements are creative, well thought-out, and full of happy surprises. Individually, the members of the band are all strong voices, but even more importantly in my opinion, the music they make together is cohesive and natural without being predictable. Thank you Viola and Falb Fiction, for bringing this music to life and sharing it with us!" Chris Potter, Saxophonist, New York

Die neue CD der Band FALB FICTION erzählt die unterschiedlichsten Geschichten aus verschiedenen Ländern der Welt. Dieses Konzert bringt uns nach Serbien, Spitzbergen, Thailand, NYC, ins Hotel Pupik und vieles mehr.
Einfach mitkommen - es ist eine Reise wert...

http://www.falbfiction.com/

Donnerstag, 24. Mai 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Werner Zangerle Quartett - Panto

Foto: Anna Zangerle

Werner Zangerle ts Matthias Löscher git Matthias Pichler b Klemens Marktl dr

War der aus Salzburg stammende Saxophonist und Komponist Werner Zangerle mit seiner Debüt-CD 'Nucleus' noch dem Kern der Dinge auf der Spur, bezieht er sich mit dem Nachfolgetonträger 'Panto' auf das Allumfassende, die Gesamtheit. In einem Vakuum kann man nichts gestalten, man ist immer auf seine Umwelt angewiesen, im konkreten Fall sind dies musikalische Einflüsse, die Mitmusiker, das Publikum, das Leben. Die musikalischen Einflüsse sind breit gesät, in dieser Band liegt der Focus jedoch sehr stark auf melodische Intensität, nicht Lautstärke, musikalische Interaktion und organisches Geschichtenerzählen, immer beruhend auf den Kompositionen des Bandleaders. Man könnte die Musik als im melodischen zeitgenössischen Jazz beheimatet bezeichnen, mit den Schubladen ist die Band aber nicht so streng. Mit Matthias Löscher verbindet Werner Zangerle ein schon fast telepathisches musikalisches Einverständnis. Mit Klemens Marktl und Matthias Pichler hat das Quartett eine der besten Rhythmusgruppen des Landes an Bord ist.

http://wernerzangerle.com/
http://listenclosely.at

Donnerstag, 17. Mai 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Hornek/Biboul/Adlassnigg Trio

© Eckhart Derschmidt

Michael Hornek - Biboul Darouiche - Clemens Adlassnigg

Der Gesang und der Sound von Percussions, Gitarren und Kalimbas, gespielt von Biboul, vermischt mit dem einzigartigen Keyboard-Spiel von Michael Hornek und der hervorragenden Schlagzeugkunst von Clemens Adlassnigg, bringt einem die Verbindung von afrikanischer Musik und Jazz kunstvoll nahe. Das Zusammenspiel in dieser Formation ermöglicht eine große Improvisationsvielfalt, die Bibouls Musik ein breites Spektrum gibt. Einzigartige, rhythmische, multilinguale Musik auf höchstem Niveau, die Afrobeat mit Jazz verbindet.

Mittwoch, 16. Mai 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Christoph Pepe Auer Trio feat. Lylit

Christoph Pepe Auer saxophone, bass clarinet Raphael Preuschl bass Herbert Pirker drums Lylit voice

"Fast wäre er Heavy-Metal-Schlagzeuger geworden – doch kurz bevor er aus Tirol zum Studium nach Graz übersiedelte, entschloss sich Christoph Pepe Auer dann doch, sich auf das Saxofon zu konzentrieren", so die Jurybegründung des Hans Koller Preis (Newcomer des Jahres 2007). Mittlerweile gestaltet der Saxophonist und Klarinetist seinen Lebensmittelpunkt nach Stockholm und New York wieder in Wien. Mittlerweile haben sich sein perkussives Spiel auf der Klarinette und Bassklarinette und das selbstgebaute Instrument Pepephon zu seinen persönlichen Merkmalen herauskristallisiert.

Zusammen mit den außergewöhnlichen Musikern Raphael Preuschl und Herbert Pirker ergibt sich das brandaktuelle Trio, das noch zusätzlich durch die international tätige Sängerin Eva Klampfer geschmückt wird. Dabei werden sie sich zwischen einer ironisch musikalischen Aufarbeitung der 90er Jahre mit all seinen Tücken wie z.B. Whitney Houston begeben, durchmischt mit  Eigenkompositionen, bei der Lylit ihre soulige Stimme zur Geltung bringen kann.

http://www.pepeauer.com/

Donnerstag, 10. Mai 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Namby - Pamby Boy

fabian rucker reeds philipp nykrin rhodes andreas lettner drums

Das noch nicht für einen Grammy nominierte Kollektiv "Namby Pamby Boy" ist die erste österreichische Indie-Formation mit Bildungsauftrag. Aus dem Salzburger Land und dem Salzkammergut stammend, im musikalischen Windschatten zwischen Bruckner und Blasmusik aufgewachsen, deuten die drei Preis gekrönten Nachwuchsmusiker den Begriff Garagenband neu: der Multiseiten-Instrumentalist Philipp Nykrin brilliert als Gitarrenersatz am Fender Rhodes und gewährleistet gemeinsam mit Andreas Lettner, dass die Band auch laut genug ist um in einer Garage proben zu müssen. Wenn man einen Sänger wie Fabian Rucker hat, wird ein Bläser sowieso obsolet. Obsolet werden hier auch Kategorisierungen und Phrasendrescherei: die Musik von NPB ist instinktiv, elektrisch basslos und bässer aber darüber hinaus auch programmatisch: In ihren Kompositionen verarbeiten NPB das Schicksal einer fiktiven, aber auch durchaus realen Kunstfigur, eben dem "Muttersöhnchen" Namby Pamby Boy. Der Großteil des beruflich und sozial konstant stagnierenden Lebens unseres Anti-Helden spielt sich in der Belanglosigkeit ab. Da wird ein Telefongespräch nach einer aus dem Ruder gelaufenen Weihnachtsfeier oder eine Beförderung zum emotionalen Höhepunkt des Monats, dort flackert in der Mittagspause zwischen Vorspeise und Hauptgang ein kurzer Hoffnungsschimmer auf: Es könnte alles ja vielleicht besser werden. Namby Pamby Boy: die Band für den kleinen Mann. Wo gibt es so etwas heute noch?

http://www.nambypambyboy.com/

Donnerstag, 3. Mai 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Rupp / Müller / Fischerlehner

Das Berliner Trio "Rupp / Müller / Fischerlehner" mit Olaf Rupp an der Gitarre, dem Posaunisten Matthias Müller und Schlagzeuger Rudi Fischerlehner erschließt sich im improvisierten Zusammenspiel eine formenreiche abstrakte musikalische Landschaft, die durch die Klangvorstellungen und erweiterten Spieltechniken der drei Musiker geprägt ist. Erinnerungen an elektronische Musik, Rock und Free Impro - Traditionen ziehen vorbei um neu verwoben und umgedeutet zu werden zu einem hypnotischen Gesamtsound, der zugleich bedrohlich und anziehend wirkt.

http://www.rudifischerlehner.net/rmf.html

Donnerstag, 26. April 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Rom-Schaerer-Eberle

"...Was Schaerer, Rom und Eberle machen, ist verrückter Jazz, vielleicht der ausgelassenste, erfrischendste und zugleich so disziplinierte Jazz, den man je gehört hat. Man möchte immerzu lachen, aber das Lachen bleibt vor Stauenen stecken. Hier hört sich alles so an, ist aber nicht ohne Bedacht gespielt - Plan-Wirtschaft auf höchstem Verblüffungs-Niveau, artistisch unschlagbar, hochgradig originell, beglückend intelligent. Die schönste Provokation, die es je auf CD gab." Alexander Schmitz, Jazzpodium 2/12

http://romschaerereberle.com/

Donnerstag, 12. April 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Lana Cencic Band

"Lana Cencic ist eine der herausragenden Sängerinnen der jungen, an Gesangstalenten so reichen Österreichischen Jazz- und Improvisationsszene. Sie besticht durch grosse Virtuosität, außergewöhnliche Improvisationsgabe, kompositorische Frische, rhythmische Raffinesse und vor allem durch eine tiefe, beseelte Musikalität, die MusikerInnen wie ZuhoererInnen in den Bann zieht." (Andreas Schreiber)
Die in New York lebende Musikerin arbeitet derzeit an ihrem ersten Solo Album. Eine Sammlung an ihren persönlichsten, während den letzten zwei Jahren geschriebenen, Songs die Ende 2012 in Europa und den USA erscheinen wird. Bei 'jazzdienst' gibt es davon schon eine Kostprobe!

http://www.lanacencic.com/

Samstag, 7. April 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Triol

Andreas Tentschert Rhodes FX/analog Sünd’ Walter Singer Kontrabass/electronics Florian Baumgartner Schlagzeug/Kleinstgeräusche

Drei Exiltiroler suchen nach neuer Triomusik und finden diese gelegentlich irgendwo zwischen kollektiver Improvisation und Komposition, gleich neben den analogen Vintage-Sounds, dort rechts bei den Drum’n Bass- und Funk-Grooves, unter dem komischen freien Zeugs da...

Donnerstag, 5. April 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Klangquadrat

Cédric Gschwind Saxophone Jonas Windscheid Gitarre Marco Nenniger Kontrabass Daniel Mudrack Schlagzeug

Mit seinem zweiten Album, welches im Herbst 2012 veröffentlicht wird, führt Klangquadrat seinen Weg unbeirrt weiter. Einen kompromisslosen Weg abseits des Radio-Massenbreis, fein abgestimmt für Zuhörer, die sich gerne Zeit nehmen für die Musik und ihre Nuancen. Was dabei herauskommt ist breit gefächerter und lebendiger Jazz mit den verschiedensten Einflüssen. Diese stammen von vier Musikern, die den Jazz lieben, ihm aber auch gerne mal den Rücken zukehren, um sich dann wieder von einer anderen Seite anzupirschen. Mit offenen Ohren entwickelt sich das Vierergespann aus dieser Spielfreude und Neugierde heraus zu einem einzigen Instrument, bei dem Klang und Groove zentral sind. Gleichzeitig gibt es genügend Freiraum für die einzelnen Protagonisten und ihre ausdrucksstarken solistischen Improvisationen.
Als Grundlage für die musikalischen Reisen auf What's the Catch? dienen hauptsächlich Kompositionen des Bandleaders Cédric Gschwind, welche oft Erlebnisse und Gedanken vertonen. So hinterfragt das Titelstück etwas scheinbar Makelloses und bei Wintermood wird der Zuhörer in eine kalte und träge Winterlandschaft entführt.
Im 5. Jahr ihres Bestehens und nach unzähligen Konzerten sprudelt die Band nur so vor Kreativität und Energie.

http://www.klangquadrat.ch

Donnerstag, 15. März 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Strange ahead

© Gernot Muhr

Ilse Riedler reeds / composition Jojo Lackner bass Ingrid Oberkanins percussion Lukas Knöfler drums

"Strange ahead“ - Titel des Debüt-Albums der Saxophonistin Ilse Riedler. Das Quartett wurde im Frühjahr 2007 gegründet und formierte sich sehr schnell zu einer ausdrucksstarken und dynamischen Band. Der Verzicht auf ein Harmonieinstrument zugunsten von Percussion ist ungewöhnlich und erweitert das Klang- und Groovepotential, das von den MusikerInnen auch äußerst gewinnbringend ausgeschöpft wird. Ungerade Metren, harte Klänge, treibende Grooves und fragile Soundgebilde erzeugen eine Stimmung von ungeheurer Komplexität und Intensität und führen die ZuhörerInnen immer weiter "strange ahead" ...

Donnerstag, 8. März 2012 21:00 Wegen Krankheit verschoben!
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Ulrich Drechsler & David Helbock

Ulrich Drechsler bass-/contrabass clarinet, comp. David Helbock piano/keys, comp.

"Neben ihren äusserst erfolgreichen, eigenen Projekten bilden der Bassklarinettist Ulrich Drechsler und der Pianist David Helbock nun ein neues, spannendes Duo. Beide stehen für grosse, eigenständig musikalische Identitäten, die sich im Zusammenspiel zu einer eigenen Sprache und Ästhetik verbinden. Und damit gelingt ihnen das, was wirklich wichtig ist: dem Zuhörer wirklich gute Geschichten zu erzählen!"

Donnerstag, 1. März 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Hiroi

photo © www.juergenangel.com

Michiru Ripplinger guitar, comp. Bernd Satzinger bass Thomas Froschauer drums

Das japanische Wort hiroi bedeutet weit und steht für die Stimmung, die durch die Kompositionen des Gitarristen Michiru Ripplinger transportiert wird.
Die klassische Gitarrentriobesetzung bedeutet eine willkommene Herausforderung für die drei jungen Musiker, immer im Focus sich einen frischen Sound zu bewahren und nicht auf ausgetretenen, alten Pfaden zu wandeln.
www.hiroi.at

Freitag, 10. Februar 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Lukas im Dorf

Jure Pukl Reeds Phil Yaeger Trombone Lukas Kranzelbinder Bass Max Andrzejewski Drums

Wenn Lukas im Dorf losgeigt, dann brennt der Hut.
Das Quartett des Bassisten Lukas Kranzelbinder beinhaltet mit Jure Pukl, Phil Yaeger und Max Andrzejewski einige der interessantesten Protagonisten der jungen Generation und verkörpert damit eine Frische und Vitalität, dass es einem beim Zuhören nur so durch die Ohren bläst.

Samstag, 28. Januar 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

GonsiorAdlassnigZambonin

Chris Gonsior Saxophone Patrick Zambonin E-Bass Clemens Adlassnig Schlagzeug

Das brandneue Trio um den Saxophonisten Chris Gonsior, verbindet afrikanische bzw. afroamerikanische Grooves mit energiegeladenen Improvisationen. Mit eigenen Stücken und neu entdeckten Kompositionen aus dem sehr kreativen Jazzumfeld nach 1970 transportieren die 3 Musiker pure Spielfreude und kreative Entdeckungslust.

http://www.christiangonsior.com/
http://www.patrickzambonin.com/

Mittwoch, 25. Januar 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Lylit Löscher

Eva Klampfer alias LYLIT Gesang Matthias Löscher Gitarre

Ein Wohnzimmer, eine Gitarre, Stimmbänder und ein Realbook zeichnen den Beginn des Lylit Löscher Duos. Mittlerweile wurde das Realbook durch eigene Textbücher ersetzt und vom Wohnzimmer auf diverse Bühnen übersiedelt – doch die Spontanität und der Drang nach freien Formen trotz auskomponierten Songs wurden beibehalten. Eigentlich ist alles erlaubt und erwünscht zugleich- ob eigene Kompositionen, Loop- Spielereien, Improvisationen oder Soundkollagen. Lylit Löscher sind ein Duo. Und was für eins!

Lylit
Matthias Löscher

Donnerstag, 19. Januar 2012 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Matthias & Andreas Pichler

In einer von Medien überfluteten Welt sehnen wir uns nach einfachen Aussagen, nach einem Gefühl gesehen und gehört zu werden, einer Musik die uns vom Jetzt erzählt, spannend, nüchtern, liebevoll, traurig und herausfordernd. Die Instrumentierung des Duos umfasst zwei Stimmen, Kontrabass, Schlagzeug und Banjo. Improvisationen sind der zentrale Ausgangspunkt der Musik des Duos. Von Ihr geht es in feste Formen hinein und wieder hinaus. Sie spielen ausschließlich Eigenkompositionen von Jazz, Sing a Songwriter angehauchten Liedern und verzahnten Rhythmusgefechten. Also ein nicht kategorisierbarer Musikkosmos von den Pichler Zwillingen.

Matthias & Andreas Pichler

Freitag, 30. Dezember 2011 20:30
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

ChateauHAAG

Lisa Haag voc Philippine Duchateau piano Peter Rom guitar Stefan Thaler ac. bass Michael Prowaznik drums

"ChateauHAAG" feat. Sängerin Lisa Haag interpretieren persönliche Jazz- und Soul-Favorites ebenso überzeugend wie frische Arrangements von Tom Waits-, Santana- oder Marlene Dietrich-Songs.

Lisa Haags cool-charismatische Stimme, deren unverwechselbares Timbre auch Erinnerungen an Jazzdiven wie Billie Holiday oder Anita O'Day weckt, verleiht der Musik von "ChateauHAAG" ein einzigartiges, persönliches Flair - eine Stimmung von der man sich am besten selbst überzeugt...

ChateauHAAG

Lisa Haag
Philippine Duchateau
Peter Rom
Stefan Thaler
Michael Prowaznik

Donnerstag 22. Dezember 2011
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

zb + rom

Matthias Pichler bass Christof Dienz zither Peter Rom guitar

Die drei Musiker Christof Dienz, Matthias Pichler und Peter Rom kommen aus unterschiedlichen musikalischen Richtungen. Einflüsse aus verschiedenen Genres treffen aufeinander - ein nicht kategorisierbarer Musikkosmos. Um es mit Ernst Happel zu sagen: "Spüma seriös, meine Herren"

Donnerstag, 01. Dezember 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Picture It

Romed Hopfgartner Saxophon Markus Gaudriot Piano Michael Kröss Bass Wolfi Rainer Schlagzeug & Freunde

Das Konzept von "Picture It" war von Anfang an so, dass es keines gab. Aus der Erinnerung geholte Information wurde einfach der Inspiration nach in Musik umwandelt. Es gab keine Parameter, keinen roten Faden, keine Pläne. Die ersten komponierten Töne sind aus der Seele eines alten Wiener Salonflügels entstanden, das ebenso manch eine Geschichte zu erzählen hätte. Der Flügel hält aber als stumme Muse im Kompositionsatelier Wache, und lässt dafür die vier in Wien lebenden Musiker die Geschichten erzählen.

Freitag, 25. November 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Memplex

Memplex

Mario Rom Trompete Philpp Harnisch Altsaxophon Werner Zangerle Tenorsaxophon David Six Klavier Walter Singer Bass Niki Dolp Schlagzeug

6 Musiker, allesamt äußerst umtriebig in der jungen österreichischen Jazzszene, finden zusammen. Auf der Basis ihrer eigenen Kompositionen verwirklichen sie eine gemeinsame Klangästhetik, die sich zu einem musikalischen Memplex formt, ohne dabei dogmatisch zu sein.

Freitag, 11. November 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Fünf vor Zwölf

Clemens Salesny Saxophone, Klarinetten Clemens Wenger Keyboards, Electronics Herbert Pirker Drums, Toys

Zum ersten Mal lernten sich diese 3 Protagonisten der Wiener Jazz- und Improvisationsszene vor 11 Jahren auf der legendären "Porgy Session" kennen. Seitdem arbeiten sie kontinuierlich in den verschiedensten Bands und Projekten zusammen, z.B.: Max Nagls Stageband "Quartier de Faisan" und "Wumm Zack", Quintett mit Raphael Preuschl und Alex Machacek oder als Dozenten am Jazzseminar Schönbach. Die gemeinsame musikalische Sprache ist also über ein Jahrzehnt gereift und reich an Facetten. FÜNF VOR ZWÖLF - Das Beste aus 11 Jahren Salesny / Wenger / Pirker

Donnerstag, 3. November 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

TauschPichler Tausch

Georg Tausch Schlagzeug Matthias Pichler Bass Andi Tausch Gitarre

Das Trio mit Andi Tausch an der Gitarre,  Matthias Pichler am Kontrabass und Georg Tausch am Schlagzeug orientiert sich an Kompositionen, die alle drei Musiker schon lange begleiten und geprägt haben. Die Kernidee ist es, starke Songs von den Beatles bis zu Radiohead in ihrer Struktur zu belassen und ihnen durch die intime und bewegliche Triobesetzung neue Perspektiven zu verleihen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Willi Landl

willi landl voc michael hornek piano, keys stefan thaler bass clemens adlassnigg drums

willi landls musik zwischen kunstlied und popsong und in deutscher sprache fürchtet keine emotionale nähe und wird trotzdem nie pathetisch, ist humorvoll aber nie komödiantisch, mitunter tiefgründig und doch niemals schwer. anspruchsvolle unterhaltung in wort und musik.

http://www.willilandl.at/

Donnerstag, 15. September 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Peter Rom Trio

Peter Rom Trio

Peter Rom Electric Guitar Raphael Preuschl Electric Bass Jörg Mikula Drums

"Ein Manifest integrativer wie zeitgenössischer Jazzkunst..." nennt Jörg Konrad im Jazzpodium die letzte CD "Starstruck" des Peter Rom Trios. Die Musiker aus Wien haben ein spannendes musikalisches Konzept entwickelt: Nicht eine gewählte Musikrichtung, sondern die Klangmöglichkeiten der Instrumente und die Individualität der Musiker inspirieren  den Stil. Das Trio transmutiert so treibende Funk-Grooves und Improvisation mit psychedelischen Elementen aus Rock und Grunge zu einer hochexplosiven Mischung, die vor allem eines ist – aufregend und unverwechselbar.

http://www.peterrom.com
http://www.myspace.com/peterrom

Mittwoch, 31. August 2011 20:00
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Third Movement

Sophie Hassfurther Saxophon Emily Smejkal Bass Judith Schwarz Schlagzeug

Third Movement spielen Kompositionen, die allesamt von den Bandmitgliedern stammen. Die Stücke nehmen in ihrer Strukturierung Anleihe am Jazz der Sechziger und sind gepaart mit Grooves aus der Rock und Pop Musik. So entsteht eine zeitgenössische Interpretation des Jazz mit avantgardistischem Touch.
Die drei Damen kennzeichnen sich durch Einfühlungsvermögen in ihr Repertoire und gleichzeitig durch kraftvolles Zusammenspiel. Sie entfalten in der Besetzung mit Saxophon, Bass und Schlagzeug ihre Musikalität. Das Trioformat ohne Harmonieinstrument lässt hierbei besonders viel Spielraum für harmonische Exkurse und rhythmische Feinheiten.

Donnerstag, 25. August 2011 20:00, Eintritt: was ihr könnt
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Werner Zangerle 4

Werner Zangerle Saxophon Matthias Löscher Gitarre Matthias Pichler Kontrabass Klemens Marktl Schlagzeug

Eigenständigkeit, organisches Zusammenspiel und die Fähigkeit mit der Musik Geschichten zu erzählen kann man diesem hervorragendem Quartett nicht absprechen. Die Vorlagen für das gemeinsame Musizieren bilden die originellen und fein ausgeklügelten Kompositionen des Bandleaders.

Mit Matthias Löscher verbindet Werner Zangerle ein fast schon telepathisches musikalisches Einverständnis und mit Matthias Pichler und Klemens Marktl hat die Band eine der besten Rhythmusgruppen des Landes an Bord. Das sollte man sich nicht entgehen lassen!

Beim Konzert im Bird werden neue Stücke präsentiert, mit denen geht es dann anschließend ins Studio.

http://wernerzangerle.com/
http://myspace.com/wernerzangerle/

Freitag, 13. Mai 2011 20:30, Eintritt: was ihr könnt
Jazzcafé Bird, Mittelgasse 26 (Ecke Wallgasse), 6. Bezirk, Wien

Hildegard lernt fliegen

Andreas SCHAERER Stimme, Komposition Andreas TSCHOPP Posaune, Sousaphone Matthias WENGER Altsaxophon, Sopransaxophon Benedikt REISING Baritonsaxophon, Bassklarinette, Altosaxophon Marco MÜLLER Kontrabass Christoph STEINER Schlagzeug, Glockenspiel, Schreibmaschine

Selten wurde in den letzten Jahren so viel Witz und Fantasie in den Schweizer Jazz eingebaut. Die Band um den Stimmakrobaten Andreas Schaerer hat sich innerhalb kürzester Zeit vom Geheimtipp zu einer weit über die Landesgrenzen bekannten Truppe gemausert. Das junge Sextett bietet eine großartige Ästhetik, mit satten Bläserlinien wird hier lustvoll fabuliert. Der Musik haftet eine theatralische Note an, die irgendwo zwischen Frank Zappa und Kurt Weill schwirrt. Die Arrangements sind mal vertrackt, mal fein gewoben, mal üppig ausgestattet. Vom Besten was Bern zu bieten hat: Kammerjazz, Spelunkenchansons und Kollektivimprovisationen!


http://www.hildegardlerntfliegen.com/
http://www.youtube.com/watch?v=gtwrz2Dq-g0
http://www.youtube.com/watch?v=z6dSCA5NCvM

Dienstag, 16. November 20:00, Eintritt 15 Euro
Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, 14. Bezirk, Wien

PINX

Rudi Fischerlehner Schlagzeug, Komposition Nikolaus Neuser Trompete Sebastian Borkowski Tenorsaxophon Fabian Kalbitzer E-Bass

Pinx gehört zu den Berliner Bands, die vielfältige Einflüsse und Zugänge in ihrem musikalischem Netzwerk zulassen, daher schwer zu beschreiben, aber umso anregender zu hören sind. Freie Improvisation und Interaktion gehören ebenso zum Vokabular des Quartetts wie komponiertes Material, das mit der Verwendung von komplexen Grooves, Soundcollagen und starken Farbwechseln Elektronik- und Post-Rock-typische Ideen in ein akustisches Jazzumfeld übersetzt.

Die eingespielten Musiker fusionieren diese unterschiedlichen Ideen zu einem lebendigen Konglomerat; experimentier- und spielfreudig wühlen sie sich durch den musikalischen Untergrund.

Weitere Infos: http://www.myspace.com/pinxfromberlin

Dienstag, 19. Oktober 20:00, Eintritt 10 Euro
Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, 14. Bezirk, Wien

der Wawawa

Line Up: Benedikt Reising sax, Marco Müller bass, Rico Baumann drums

...Sein Debut hatte Der Wawawa in einer hochfrequentierten Berner Altstadtwohnung, als es an der Geburtstagsfeier der Isländischen Tänzerin Hildur Ottarsdottir zum Tanz aufspielte. Die Liste der Bühnen ist lang und bunt: Jazzclubs, Waldlichtungen, Fabrikhallen, Wohnzimmer. Würden weidende Kühe Mp3-Player verwenden, wäre der Wawawa wohl ganz oben auf ihrer Playlist, akustisch und holzig bringen Benedikt Reising (Saxophon), Marco Müller (Bass) und Rico Baumann (Schlagzeug) den Groove eines warmen Heubodens in die Welt. Rollend und knisternd liefern sie den Soundtrack zur Strassenbahnfahrt durch die winterliche Grossstadt. Transparent und luftig vertonen sie die Fahrt in ihrem Volvo Cabrio, mit dem sie auf Tour sind. Der Wawawa ist nicht einfach eine Band sondern vielmehr eine Kugel mit drei Beinen, die durch die Welt tanzt. Keine Absicht war, dass ein junges Mädchen nach einem Konzert sagte, von nun an könne sie nie wieder etwas anderes hören, aber das passiert eben, sogar in Jazzclubs.

Dienstag, 5. Oktober 20:00 - 22:00
Sargfabrik, Goldschlagstraße 169, 14. Bezirk, Wien

Zurück

Mit freundlicher Unterstützung der
Bezirksvorstehung in Mariahilf